Giacometti. Die Spielfelder (Galerie der Gegenwart)

Die Ausstellungen in der Hamburger Kunsthalle und im Bucerius Kunst Forum. Mit Eberhard Stosch, Kunsthistoriker

Alberto Giacometti,  1931 , © Jacques-André Boiffard / Sammlung, Fotostiftung  Schweiz, WinterthurDas Werk Alberto Giacomettis (1901-1966) erweist sich heute als schier unerschöpflich. Seine Bedeutung für die Neuerfindung der Skulptur unter den Bedingungen des Zwanzigsten Jahrhunderts ist fundamental. Der Existentialismus, jene große geistige Bewegung, die das Ausgesetztsein des Menschen in der Welt thematisiert, hat in den überlängten, schrundigen, wie mit Lava überzogenen Figuren von Giacomettis Hand bildnerischen Ausdruck gefunden. Weniger vertraut ist das malerische Werk des Künstlers, der aus der Schweiz nach Paris kam, als Paris die Hauptstadt der Moderne war. Den gemalten und gezeichneten Porträts widmet sich vom 26.1. bis 20.5. eine sorgfältig konzipierte Ausstellung im Bucerius Kunstforum unter dem Motto ► “Alberto Giacometti: Begegnungen”.

Noch weniger bekannt ist die Öffentlichkeit mit Giacomettis Frühwerk. Es artikuliert, in Anlehnung an den Pariser Surrealismus der 30iger Jahre, eine Welt aus Figuren und Objekten, in der sich Traum- und Alptraumhaftes begegnen. Die Hamburger Kunsthalle zeigt Giacomettis Frühwerk vom 25.1. bis 19.5. parallel zur Ausstellung im Bucerius Kunstforum.

Referent: Eberhard Stosch, Kunsthistoriker

Termin: Fr, 1. Februar 2013 um 14:00

Ort: "Giacometti. Die Spielfelder", Galerie der Gegenwart

Treff: 13.45 Uhr, Eingang Galerie der Gegenwart (neben Kunsthalle)

Kosten: € 18,– inkl. Eintritt, Führung, Kaffee u. Kuchen im Café Economou / € 8,– für Mitglieder der „Freunde der Kunsthalle“

Teilnehmer: min. 15 / max. 20. Stichtag: 24.01.

Anmeldung: ab 03.01. bei NEW GENERATION [VA-Nr. 1602]