Kunst im öffentlichen Raum

Mit dem Kunsthistoriker Eberhard Stosch durch St.Georg flanieren, mit einem Auge für die Kunst unter freiem Himmel
Horst Hellinger, Stelen aus Schiffsstahl / www. Wikipedia.de

Horst Hellinger, Stelen aus Schiffsstahl / www. Wikipedia.de

Unser Weg führt uns von der Kunsthalle an der Nordseite des Hauptbahnhofs nach St.Georg, zum Spadenteich. Gibt es hier denn Kunst? Aber ja! Zum Beispiel eine gotische Kreuzigungsgruppe in Bronze zur Erinnerung an die Pilger, die einst hier vorbeikamen. Gleich nebenan und von heute, übermannshoch und mit allerhand Graffiti übersät, stehen Horst Hellingers Stelen aus Schiffsstahl für den Geist einer Kunst, die nie ins Museum wollte, sondern sich ins Leben stürzt. Weiter verborgene Kunstwerke gilt es zu entdecken: Tom Fechts Pflastersteine stehen für eine „Denkraum“ genannte Serie, die sich dem Andenken von AIDS-Opfern widmet. Und schließlich ein klassisches Werk der Bildhauerei, Gerhard Marcks Reiter „St.Georg“, eine Großbronze auf Sockel und mit der Aura des Wiederaufbaus getränkt.

Und so geht es weiter, bald die Lange Reihe hinunter, bald ans Alsterufer, zum Schwanenwik wo ein Mann auf einer Boje steht. Am Literaturhaus endet der Spaziergang zur Kunst.

Termin: Mi, 14. Mai 2014 um 15:00

Treff: 14.45 Uhr, Rotunde der Hamburger Kunsthalle am Glockengießerwall

Kosten: € 9,50

InitiatorIn: Mitglied Renate Radenhausen

Teilnehmer: min. 15 / max. 20. Stichtag: 29.04.

Anmeldung: ab 10.04. bei NEW GENERATION [2514]