Joan Miró. Malerei als Poesie

Eberhard Stosch führt durch das Bucerius Kunstforum

Mit seinen phantasievollen Motiven gehört Joan Miró (1893-1983) zu den beliebtesten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Ihm schwebte eine energiegeladene Kunst vor, die in das Leben hineinwirkt. Malen bedeutete für ihn, eine andere, eigene Welt hervorzubringen. Nicht Wiedergabe der Realität, sondern eine neue emotionale Bildsprache prägt sein Werk. Im Februar 1920 verließ der 27-jährige Miró seine Geburtsstadt Barcelona, um in Paris Inspiration und Anerkennung zu suchen. Er zog in ein Ateliergebäude in der Rue Blomet, das zum Treffpunkt des literarischen Paris wurde. Miró, der für sein Leben gern las, zog aus den Freundschaften mit avantgardistischen Autoren wie Tristan Tzara, Robert Desnos, Paul Éluard und Michel Leiris seine wichtigsten Anregungen.

Termin: Di, 3. März 2015 um 14:00

Treff: 13.45 Uhr, Kassenhalle Bucerius Kunst Forum, Rathausmarkt 2

Kosten: € 13,– inkl. Eintritt und Führung

Teilnehmer: min. 15 / max. 20

Anmeldung: Anmeldung ausschließlich telefonisch unter 040 / 27 81 67 67 ab 15.01. bei NEW GENERATION [Veranstaltungs-Nr. 1505]