Oberbayern – Kunst und Kultur

Karwendel. Foto: pure-life-pictures / fotalia

Karwendel. Foto: pure-life-pictures / fotalia

Murnau und der Blaue Reiter, Eine Reise zur Kunst inmitten der Natur – 21. bis 30. Juni 2016

Kandinsky, Franz Marc, Paul Klee, Gabriele Münter – das sind Namen von Künstlern, die Geschichte geschrieben haben. Ihre Neuerungen auf dem Gebiet der Kunst verbinden sich mit der Stadt München und dem kleinen oberbayrischen Ort Murnau.

Sie wohnen inmitten einer herrlichen Berglandschaft im Landhotel Böld, ein familiär geführtes 4-Sterne-Hotel, nur wenige Minuten vom Ortszentrum Oberammergaus entfernt. Familie Hans verwöhnt ihre Gäste mit saisonalen und regionalen Spezialitäten in beiden Restaurants und auf der großzügigen Terrasse. Die gemütlich eingerichteten Zimmer sind ausgestattet mit Bad oder Dusche/WC, Telefon, TV und Minibar. Ein Tipp für Wasserliebhaber: Mit Ihrer KönigsCard öffnen sich die Türen zum öffentlichen „WellenBerg“-Hallenbad mit warmem Außenbecken und herrlichem Badepanorama.

Reiseverlauf:
1. Tag: Hamburg – Oberammergau.  Sie fahren auf direktem Weg von Hamburg nach Oberammergau.
2. Tag: Füssener Land. Schloss Neuschwanstein, der Traum eines Königs: „Zu schön für diese Welt“, lautete das Urteil eines Zeitgenossen. Es ist ebenso UNESCO-Weltkulturerbe wie die Wieskirche in Steingaden, eines der vollendetsten Kunstwerke des bayerischen Rokoko. Abgeschieden entfaltet die Wallfahrtskirche ihre schier unglaubliche Dynamik vor allem im Inneren.
3. Tag: München I. Als Stadt der Künste hat sie seit den Tagen des Thomas Mann nichts eingebüßt: „München leuchtet“. Sie sehen Kunstsammlungen, die im Konzert der ganz Großen mitspielen, wie die beiden Pinakotheken und das Museum Brandhorst. In Sachen Blauer Reiter ist zuallererst das Lenbachhaus ein unverzichtbarer Ort. Der Weg zur Abstraktion, also der Übergang von der Abbildung der Welt zu ihrer Erfindung, wird hier so sinnfällig wie nirgends sonst.
4. Tag: Murnau und Ried. Franz Marc, Gabriele Münter und Wassili Kandinsky entdeckten die Gegend um den Staffelsee für ihr Künstlerleben und für die Malerei. Die Farbe wurde autonom auf ihren Leinwänden und die Formen visionär. Dies bezeugen zahlreiche Orte in der Natur, zwei Museen und verschiedene Wohnstätten, wie die von Franz Marc. Von hier aus nahm die Malerei jener Künstlergruppe ihren historischen Ausgang, die sich als ein Phänomen von Weltgeltung präsentiert. Ihr Name : „Der Blaue Reiter.“
5. Tag: Linderhof, Benediktbeuren. Schloss Linderhof, das verschwiegene, sich der Landschaft anschmiegende Ziel so mancher kleiner Fluchten, vor allem seines Erbauers Ludwig II., ist in der Nähe Ihres Standorts gelegen. Danach geht es nach Kloster Benediktbeuern. Karl der Große schenkte dem damals schon bedeutenden Kloster eine Armreliquie des Hl. Benedikt. Die barocken Innenräume wurden von der Familie Asam mit Fresken geschmückt.
6. Tag: Oberammergau. Dieser Tag ist Oberammergau gewidmet, das durch den Zusammenklang von Natur und volkstümlicher Kultur auch jenseits der Passionsspiele glänzt. Insbesondere die „Lüftl“-Malerei, die Freskierung der Außenwände, setzt außergewöhnliche Akzente. Eine Gondelfahrt auf den Laber, den Hausberg Oberammergaus, empfiehlt sich.
7. Tag: Alpen und ihr Vorland. Eine Tagesfahrt, die Spektakuläres bietet: Über Garmisch-Partenkirchen geht es zum Karwendelgebirge. Vom Vorland (Mittenwald) geht es steil hinauf in die Regionen einer erhabenen Gipfelzone. Majestätisch blickt das Bergmassiv herab auf das Alpenvorland. Die Künstler des Blauen Reiters haben diese Spannung in der Landschaft stark wahrgenommen.
8. Tag: München II. Es gibt weitaus mehr als den Münchener Szene-Stadtteil Schwabing, der um die Jahrhundertwende eine große Anzahl an Künstlern anzog und zur Wiege der Künstlervereinigung der Expressionisten wurde. Einst diente München den Wittelsbachern als Residenz, in der unter ihrer Herrschaft bedeutende Bauten entstanden. Dazu gehören Nymphenburg, die „Apotheose des Rokoko im Grünen“, die Frauenkirche, Schloss Schleißheim und die Theatinerkirche.
9. Tag: Starnberger See. In Bernried liegt Lothar-Günter Buchheims „Museum der Phantasie“. Es ist ein wahres Kleinod. Seine Lage am Ufer des Starnberger Sees ist die Basis für einen zauberhaft leicht wirkenden Bau, der eine Sammlung jener anderen deutschen Künstlergruppe von internationaler Bedeutung beherbergt, die einen wichtigen Vergleich zum Blauen Reiter bietet : die Dresdner „Brücke.“
10. Tag: Oberammergau – Hamburg. Ihre Rückreise unterbrechen Sie in Augsburg. Im „deutschen Florenz“ gibt es die Fuggerei, die älteste Sozialsiedlung der Welt, und eine sehenswerte Gemäldegalerie mit Werken von Dürer, Holbein, Rubens, Van Dyck und Tiepolo.

Leistungen
• Fahrt im 4-Sterne-Fernreisebus
• 9 Übernachtungen im Hotel Böld
• Halbpension inkl. Frühstücksbuffet
und Abendessen als 3-Gang-Menue, an einem Abend als Grillbuffet
• Fahrer und Bus während der gesamten Reisedauer
• Programm wie beschrieben
• Kunsthistorische Reiseleitung ab/bis Hamburg
• „KönigsCard“ für Eintritte und Seilbahnfahrten
• Mehrtagesticket Bayerische Schlösserverwaltung, Tagesticket Bayerische Staatsgemäldesammlungen München, Eintritt Buchheim-Museum
• 1 kl. Flasche Sekt und Frühstückspaket, Taxi-Gutschein
• Kleine Gruppe, max. 24 Teilnehmer
Reisetermin: 21.6. – 30.6.2016
Preis: im DZ: € 1.431,- / im EZ Comfort : € 1.524,- / REISERING-Spezial Versicherungspaket ab € 42,-.
Anmeldung: Reisering, Tel. 040/280 39 11. Stichwort „NEW GENERATION“

Termin: Di, 21. Juni 2016 um 0:00