Die Kurtisane

Eine weibliche Figur in der Bildenden Kunst, gesehen durch zwei Jahrtausende.
Vortragsreihe mit Eberhard Stosch, Kunsthistoriker

Worüber man vor hundert Jahren nur hinter vorgehaltener Hand sprach, darüber wird heute in den Medien öffentlich debattiert: Käuflicher Sex. Ob sich ein französischer Ministerpräsident eine Zweitfamilie gönnt, oder ein bekannter Künstler in Hotels der Oberklasse Drogenparties feiert – nichts bleibt verborgen. Die Frauen, die in diesen Szenarien eine bzw. immer dieselbe Rolle spielen, sind einerseits Opfer eines allgegenwärtigen Chauvinismus. Andererseits aber waren sie einst durchsetzungsfähig und höchst einflussreich. Das zeigen die Charaktere etwa der antiken Hetäre („Gefährtin“) mit einem Spektrum von Tempelhure bis zur Auserkorenen eines Herrschers wie es z.B. Alexander der Große war. Seit Beginn der Neuzeit kennt die Geschichte den Begriff der „Grauen Eminenz“. Das weibliche Pendant nun ist die Maitresse. Ihre Macht geht manchmal so weit, dass sie direkten Einfluss auf Staatsgeschäfte nimmt, wie z.B. Madame Pompadour. Mit welchen Risiken dies verbunden ist, zeigt die berüchtigte „Halsbandaffäre“, ein Betrugsskandal des 18. Jahrhunderts, der bis dato seinesgleichen nicht gehabt hatte.

Diese Vortragsreihe widmet sich der „öffentlichen Frau“ und ihrer Darstellung in der Kunst.

Sie können alle 3 Vorträge zusammen buchen zum günstigen Paketpreis von € 14,- für Mitglieder und € 22,- für Gäste. ►►Buchung hier

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►►Die Kurtisane im Zenith: Renaissance und Barock

Im Fokus des ersten Teils stehen die Kurtisanen der Renaissance und der Barockzeit, als sich Frauen wie Imperia, die „Kaiserin der Kurtisanen“, Bankiers oder gar den Papst gefügig machten.

►►Hetäre und göttliche Liebe. Die Antike

Der zweite Teil richtet den Blick auf die Antike, die Zeit der Hetären, in der die Liebe heilig und der Göttin Aphrodite geweiht war.

Elend und Armut. Die Moderne

Der dritte Teil widmet sich der Moderne und ihrer Darstellung von Prostituierten. Bei Christian Schad etwa tritt der Darstellung der seelischen Herabwürdigung von käuflichen Frauen die physische Deformierung der Sexarbeiterinnen in den Bordellen, wie sie Otto Dix gemalt hat, zur Seite.

Termin: Mi, 30. November 2016 um 18:00

Ort: NewLivingHome, Atrium

Anfahrt: U2-Hagenbecks Tierpark

Kosten: Einzelvortrag 30.11.: € 6,– Mitglieder / € 9,– Gäste

Anmeldung: ab 13.10. bei NEW GENERATION [4012]

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