Paula Modersohn-Becker. Der Weg in die Moderne

Paula Modersohn-Becker: Mädchen in rotem Kleid vor Sonnenblume (1907)

Kunstführung mit Eberhard Stosch, Kunsthistoriker

Paula Modersohn-Becker (1876-1907) gehörte der Generation zwischen den Spätimpressionisten und den Expressionisten an. Ihr malerisches Werk behauptete sich in einem Moment, in dem die Kunst in Deutschland eine Pause machte. Die wichtigen Sammler und Kunsthändler der Moderne in Deutschland sollten ihre Arbeit erst später aufnehmen. Allein auf sich gestellt, holte sie sich ihre Anregungen aus Paris. Modersohn-Becker griff zwar Figuren aus Ihrer heimatlichen Umgebung Worpswede auf, hat sie aber unter dem Eindruck ihrer umfassenden Pariser Kunsterfahrungen entschlackt, von allem Heimatlichen, von Folklore und „Stimmung“ befreit und in archetypische Konstellationen überführt. Damit erreichte sie in der Figurenmalerei nach Hans von Marees und Paul Gauguin eine neue avantgardistische Position

Termin: Fr, 10. Februar 2017 um 14:00

Treff: 13.45 Uhr, Kassenhalle Bucerius Kunst Forum, Rathausmarkt 2

Kosten: € 14,– inkl. Eintritt und Führung

Teilnehmer: min. 15 / max. 20. Stichtag: 25.01.

Anmeldung: ab 04.01. bei NEW GENERATION [1512]