Die St. Michaeliskirche

Franz Nikolaus Rolffsen: Kuoferstich „Hamburg, Große Michaeliskirche mit einschlagendem Blitz“ (1750)

Die Michaeliskirche in der Neustadt – das Hamburger Wahrzeichen – ist die jüngste Hauptkirche Hamburgs. Sie ist zweimal abgebrannt und erlitt auch im Zweiten Weltkrieg erhebliche Schäden. Nach dem ersten Brand wurde sie 1751 bis 1757 als Barockkirche wieder aufgebaut und erhielt die Gestalt, die sie heute noch hat. Nach dem zweiten Brand wurde sie rekonstruiert, weil die Hamburger nicht ohne ihren Michel sein wollten.

Während einer Führung durch die Kirche erfahren wir Interessantes über ihre wechselvolle Geschichte und über ihre schöne Ausstattung. Wir besuchen auch die Unterkirche, die Krypta, in der sich ein großer historischer Friedhof mit 269 Grabkammern befindet. Hier wurden Angehörige der damaligen Oberschicht beigesetzt, aber auch der zweite Bachsohn, Carl Philipp Emanuel Bach, der Kantor am Johanneum und damit verantwortlich für die Musik an den Hamburger Hauptkirchen war, fand im Michel seine letzte Ruhestätte.

Termin: Do, 20. April 2017 um 10:00

Treff: 09.50 Uhr vor dem Hauptportal von St. Michaelis (Englische Planke 1)

Kosten: € 7,–

InitiatorIn: Mitglied Regina Stolpe

Teilnehmer: min15 / max 20. Stichtag: 12.04.

Anmeldung: ab 03.04. bei NEW GENERATION [2510]