Die Synagoge an der Hohen Weide

Davidstern_blauDie Geschichte der Synagogen in Hamburg ist zunächst eine Hinterhofgeschichte! Juden durften Synagogen ausschließlich in der Neustadt errichten, und hier nur  in Hinterhöfen oder als Betsäle eingerichtet in Privatbauten. So lautete die Rechtsverordnung von 1710. Erst ab Mitte des 19. Jahrhunderts waren die sogenannten Hauptsy-nagogen mit einer repräsentativen Front zur Straße erlaubt. Von ihnen ist nach den Zerstörungen während des Dritten Reiches fast nichts mehr übrig.
Die Synagoge an der Hohen Weide ist ein Neubau, der  1960 errichtet wurde. 20 Jahre nach dem Novemberpogrom, am 9. November 1958, legte Bürgermeister Max Brauer den Grundstein zu dem schlichten fünfeckigen Bau, der neben einem Betsaal, einer Mikwa, dem rituellen Tauchbad, und einem Saal für Veranstaltungen auch Wohnungen für Gemeindeangestellte beherbergt. Seit 1992 werden sowohl die Synagoge als auch die Talmud – Tora Schule/am Grindelhof rund um die Uhr von der Polizei bewacht.

Termin: Mi, 2. Dezember 2015 um 11:00

Treff: 11.00 Uhr U2-Christuskirche, Ausgang. Von da ca. 500 m zu Fuß.

Kosten: € 3,– (zahlbar vor Ort)

InitiatorIn: Mitglied Renate Radenhausen

Teilnehmer: min. 15 / max. 20 Stichtag: 18.11.

Anmeldung: ab 14.10. bei NEW GENERATION [Veranstaltungsnummer 4511]