Thomas Gainsborough. Die moderne Landschaft

Thomas Gainsborough (1727–1788). Robert und Frances Andrews (»Mr. und Mrs. Andrews«),
um 1750. Öl auf Leinwand. London, © The National Gallery, London

Führung mit Eberhard Stosch, Kunsthistoriker

Thomas Gainsborough (1727-1788) kann als Wegbereiter der „modernen“ Landschaftsmalerei um 1800 gelten. In seinen Bildern werden Widersprüche und Umbrüche fassbar, die England grundlegend verändern sollten – sozial, technisch und künstlerisch. Die Landschaftsmalerei nutzte Gainsborough in dieser Situation als ein Laboratorium, in dem er seine Eindrücke zu Innovationen verarbeitete: Er experimentierte mit Farben und unterschiedlichsten Techniken, malte Bilder auf Glas und kombinierte Naturmaterialien zu Landschaftsmodellen. Gainsborough etablierte England so als Zentrum der europäischen Landschaftsmalerei – und schuf dabei gleichzeitig Bilder von zeitloser Kraft und malerischer Raffinesse. Erstmals in Deutschland widmet die Kunsthalle dem englischen Künstler eine große Ausstellung. Mit rund 80 Werken verspricht sie eine große Entdeckung dieses herausragenden Malers für das deutsche Publikum.

Die Leihgaben kommen aus den wichtigsten britischen Sammlungen sowie aus den Staatlichen Museen zu Berlin, den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München und aus Privatsammlungen in Deutschland und Großbritannien.

Termin: Fr, 4. Mai 2018 um 14:15

Treff: 14.00 Uhr, Kunsthalle, neuer Eingang gegenüber der Galerie der Gegenwart (Glockengießerwall)

Kosten: € 9,– (nur Führung, ohne Eintritt). Den zusätzlichen Eintritt zahlen Sie bitte individuell an der Kasse. „Freunde der Kunsthalle“ haben freien Eintritt.

Teilnehmer: min 17 / max. 20. Stichtag: 18.04.

Anmeldung: ab 04.04. bei NEW GENERATION [2700]