Entfesselte Natur – Das Bild der Katastrophe seit 1600

Pierre-Henri de Valenciennes (1750–1819), Der Ausbruch des Vesuv mit dem Tod des Plinius, 1813. Öl auf Leinwand, 192 x 145 cm. © Musée des Augustins, Toulouse. Foto: Daniel Martin

Führung durch die Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle mit Eberhard Stosch, Kunsthistoriker

Ob Vulkanausbrüche, Feuersbrünste, Überschwemmungen, Erdbeben oder Schiffbrüche: Katastrophen sind allgegenwärtig und prägen unser Leben. Die Bilder, die unsere Wahrnehmung beeinflussen, gehen auf eine jahrhundertelange Tradition künstlerischer Katastrophenbilder zurück. Nahezu 200 Werke spannen einen Bogen von 1600 bis in die aktuelle Gegenwart und erzählen eindrücklich, wie Künstler früher und heute unsere Bilder und Vorstellungen von Naturkatastrophen maßgeblich geformt haben. Bei allen Unterschieden in der Darstellung durch die Jahrhunderte hinweg wird dabei eines sehr deutlich: Die Bilder lassen uns nicht kalt. Sie ziehen uns in ihren Bann, appellieren an unser Gefühl und regen zum Nachdenken an – über uns und über die Welt, in der wir leben. Zu sehen sind unter anderem Werke von Wenzel Hollar (1607–1677), Jan Asselijn (1610–1652), Johann Wolfgang Goethe (1749–1832), Caspar David Friedrich (1774–1840), Théodore Géricault (1791–1824), John Martin (1789–1854), Martin Kippenberger (1953–1997), Christian Jankowski (*1968) und Julius von Bismarck (*1983).

Termin: Fr, 24. August 2018 um 14:15

Treff: 14.00 Uhr, Kunsthalle, neuer Eingang gegenüber der Galerie der Gegenwart (Glockengießerwall)

Kosten: € 9,– (nur Führung, ohne Eintritt). Den zusätzlichen Eintritt zahlen Sie bitte individuell an der Kasse. „Freunde der Kunsthalle“ haben freien Eintritt.

Teilnehmer: Teilnehmer: min 17 / max. 20. Stichtag: 08.08.

Anmeldung: ab 17.07. bei NEW GENERATION [3502]