68 – Pop und Protest

Führung durch die Ausstellung im MKG mit Eberhard Stosch, Kunsthistoriker

Das Jahr 1968 wird erschüttert von dramatischen Ereignissen, die zu nationalen Protesten führen und revolutionären Ideen Rückenwind verleihen. Gleichzeitig wird eine weltweite kulturelle Revolution in Gang gesetzt, die mit viel Fantasie gegen konservative autoritäre Strukturen aufbegehrt, sexuelle Freiheit propagiert und die Gleichberechtigung aller Menschen fordert. Das Spektrum gewaltfreier Waffen dieser Zeit umfasst avantgardistische Ausdrucksformen in sämtlichen künstlerischen Disziplinen: progressive Musik, unkonventionelle Mode und entfesseltes Design, kontroverses Theater und gesellschaftskritisches Autorenkino. Dazu kommt eine nie dagewesene Lust am kritischen Diskurs und am öffentlichen Streitgespräch.
Die Ausstellung 68. Pop und Protest versammelt mit rund 200 Objekten die entscheidenden Bilder, Filme, Texte und den Sound dieser Epoche zu einem komplexen Stimmungsbild mit Werken der Kunst ebenso wie historischen Dokumenten, Plakaten, Fotografien, Mode- und Designobjekten, die zeigen, was die Menschen 1968 bewegt hat

Termin: Fr, 16. November 2018 um 14:00

Treff: 13.45 Uhr, Foyer Museum für Kunst Gewerbe, Steintorplatz

Anfahrt: U-/S-Hauptbahnhof

Kosten: € 18,– Eintritt und Führung. Mitglieder u.a. der Justus Brinkmann Gesellschaft habe freien Eintritt und zahlen nur € 9,– für die Führung. Bitte bei Anmeldung angeben.

Teilnehmer: min. 16 / max. 20. Stichtag: 31.10.

Anmeldung: ab 15.10. bei NEW GENERATION [4511] Tel. 040 / 27 81 67 67