Facetten der Altonaer Stadtgeschichte

Foto: Carl Auer / wikipedia.de

Die Mennonitenkirche in Altona

Mennoniten sind eine evangelische Freikirche, die auf die Täuferbewegung der Reformationszeit zurückgeht. Der Name leitet sich von dem aus Friesland stammenden Theologen Menno Simons (1496-1561) ab. Die Täuferbewegung entstand in Zürich im Umfeld der Schweizer Reformation. Sie verbreitete sich über ganz Mitteleuropa bis in die Niederlande. Die Täufer übten Kritik am Zustand der etablierten Kirchen, lehnten die Kindertaufe ab, denn die Taufe sollte nur praktiziert werden, wenn sich die zu Taufenden bewusst für den Glauben entscheiden. Damit stellten sie die geltende Autorität von Staat und Kirche in Frage. So setzte bald eine umfassende Verfolgung der noch jungen Bewegung ein, die auch von lutherischer und reformierter Seite unterstützt wurde. Viele Mennoniten wanderten nach Amerika aus oder sie gingen in Gebiete Europas, in denen ihnen Religions- und Gewerbefreiheit zugesichert wurden, wie zum Beispiel nach Altona, in andere Regionen Schleswig-Holstein und nach Osteuropa.
Trotz der Verfolgungen hat sich die mennonitische Freikirche in Mitteleuropa durchgehend halten können. Heute sind die Mennoniten weltweit verbreitet. Sie vertreten auch heute noch radikalere christliche Positionen als die Landeskirchen.

Termin: Di, 12. Februar 2019 um 10:30

Ort: Mennonitenkirche, Mennonitenstr. 20, Altona

Treff: 10.15 Uhr, vor der Mennonitenkirche

Anfahrt: S-Holstenstraße, dann Bus bis Alsenplatz, von da in Langefelder Str., Ziel nach ca. 5 Min. Fußweg)

Kosten: Teilnahme kostenfrei, Kollekte erbeten

InitiatorIn: Mitglied Regina Stolpe

Teilnehmer: max. 20. Stichtag: 05.02.

Anmeldung: ab 03.01. bei NEW GENERATION [1501]