Facetten der Altonaer Stadtgeschichte

Menno Simons

Das Altonaer Museum zeigt die Stadtgeschichte Altonas:

Dabei werden ausgewählte Altonaer Persönlichkeiten vorgestellt, die beispielhaft für wichtige Aspekte der Stadtgeschichte stehen.
Das bis 1937 selbständige Altona war seit seiner Existenz als kleines Fischerdorf und – ab 1664 – als Stadt geradezu ein Musterbeispiel für eine Stätte religiöser Toleranz und wirtschaftlicher Freiheit im nördlichen Europa des 17., 18. und auch noch 19. Jahrhunderts. Diese Toleranz entsprang zwar weniger Menschenliebe und liberalem Geist der Landesherren, zunächst der Grafen von Schaumburg und von 1640 bis 1864 der Könige von Dänemark, sondern vor allem wirtschaftlichen Erwägungen. Man förderte Zuwanderung zur Hebung der Wirtschaftskraft und zur Stärkung der Wirtschaftskonkurrenz zu Hamburg. Schon 1575 kamen mennonitische Glaubensflüchtlinge aus den Niederlanden nach Altona, andere Glaubensflüchtlinge aus den Niederlanden, Frankreich, Spanien und Portugal folgten. Viele dieser Vertriebenen gehörten zu den angesehensten Familien ihres Landes. Sie waren innovativ, oft genug auch kapitalkräftig und weltläufig und so ist es nicht verwunderlich, dass sie – besonders die niederländischen Flüchtlinge – als Kaufleute, Handwerker, Reeder und Walfänger einen großen Beitrag zum wirtschaftlichen Aufschwung Altonas und zur Stadtentwicklung leisteten.

Termin: Do, 24. Januar 2019 um 10:30

Ort: Altonaer Museum, Museumstraße 23

Treff: 10.15 Uhr in der Eingangshalle des Museums

Anfahrt: S-Bahnen und Busse Bahnhof Altona, von da. ca. 5 Min Fußweg

Kosten: € 11,– inkl. Eintritt und Führung

InitiatorIn: Mitglied Regina Stolpe

Teilnehmer: min. 15 / max. 20. Stichtag: 16.01.

Anmeldung: ab 03.01. bei NEW GENERATION [1500]