Israelitische Töchterschule

Foto: Israelitische Töchterschule

Führung und Film

Die Israelitische Töchterschule wurde 1884 durch den Zusammenschluss zweier Mädchenschulen gegründet.
Während der Zeit des Nationalsozialismus nahm die Schule nach der Verabschiedung der Nürnberger Rassengesetze Schülerinnen auf, die wegen ihres jüdischen Glaubens von anderen Schulen verwiesen wurden.
Nach der Räumung des mit der Thoraschule gemeinsam genutzten Schulgebäudes im Grindelviertel durch die Nazis zog die Schule 1939 zurück in die Karolinenstraße.
Von da an war dies der einzige Ort, an dem jüdische Schülerinnen unterrichtet werden konnten. 1940 wurde das letzte Abitur abgelegt. Die Schule in der Karolinenstraße wurde am 15. Mai 1942 ebenfalls geschlossen.
In der Führung werden Ihnen die Historie dieser Schule und die Geschicke der darin unterrichteten Schülerinnen dargestellt.

Termin: Di, 5. Februar 2019 um 16:00

Ort: Israelitische Töchterschule, Dr. Alberto Jonas-Haus, Karolinenstr. 35, Hamburg

Treff: 15.45 Uhr, Israelitische Töchterschule, Dr. Alberto Jonas-Haus, Im Torbogen

Kosten: € 7,–

InitiatorIn: Mitglied Karin Pape

Teilnehmer: 15 min. / max. 25. Stichtag 30.01.

Anmeldung: ab 03.01. bei NEW GENERATION [1506]