Welt im Umbruch – Kunst der 20er Jahre

Christian Schad (1894-1982); Halbakt, 1924, Von der Heydt-Museum Wuppertal © Christian Schad Stiftung Aschaffenburg/VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Besuch des Bucerius Kunstforum mit Kunsthistoriker Eberhard Stosch

Nach 1918 etablierte sich mit der Neuen Sachlichkeit in der Malerei bzw. dem Neuen Sehen in der Fotografie eine moderne Stilrichtung, die eine sachliche und realistisch-veristische Wiedergabe anstrebte und sich so vom Expressionismus bzw. Piktorialismus abgrenzte. In der Gegenüberstellung von Gemälden und Fotografien aus dieser Epoche spürt die Ausstellung den Wechselbeziehungen zwischen den Medien nach. Sie untersucht dabei die Themenkomplexe Porträt – mit besonderem Fokus auf Selbstbildnis, Individualporträt, Typenbildnis und Akt –, Stadtansichten, Stillleben, Industrie und Technik sowie politische Fotomontage, in der sich die gesellschaftlichen Spannungen dieser turbulenten Epoche exemplarisch verdichten.
Die Ausstellung versammelt Gemälde von Otto Dix, Hannah Höch, Christian Schad, Rudolf Schlichter u. a. sowie Fotografien von Aenne Biermann, László Moholy-Nagy, Albert Renger-Patzsch, August Sander u. a.
Die Ausstellung findet im Rahmen des Jubiläumsjahres 100 Jahre bauhaus und des Hamburger Architektursommers 2019 statt.

Termin: Fr, 15. Februar 2019 um 14:00

Ort: Bucerius Kunst Forum, Rathausmarkt 2

Treff: 13.45 Uhr, Kassenhalle

Kosten: € 16,– inkl. Eintritt und Führung

Teilnehmer: min. 16 / max. 20. Stichtag: 31.01.

Anmeldung: ab 08.01. bei NEW GENERATION [1503]