Gegen das Vergessen: Gedenkstätte KZ Neuengamme

Foto: Emiliy Mohney / wikipedia.de

Im Südosten von Hamburg befand sich von 1938 bis 1945 das größte Konzentrationslager Nordwestdeutschlands, das KZ Neuengamme. Hier waren mehr als 100.000 Menschen aus ganz Europa inhaftiert. Es waren politisch und rassisch Verfolgte oder Deportierte, die sich gegen die deutsche Besatzung aufgelehnt hatten.
Sie schufteten unter mörderischen Lebens- und Arbeitsbedingungen zumeist im Klinkerwerk. 42.900 Menschen verloren dabei ihr Leben.
Nach Kriegsende riss die Stadt Hamburg immer mehr Zeugnisse des Schreckens, wie Wachtürme, Zäune und das frühere Krematorium ab, statt eine Gedenkstätte zu errichten. Jahrelange Diskussionen führten 2003 endlich dazu, dass das Gelände zu einer Gedenkstätte umgebaut wurde.
Bei einer zweistündigen Führung erfahren wir alles Wissenswerte über das ehemalige Konzentrationslager. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die Schicksale der Häftlinge gerichtet, aber ebenso auf die Verknüpfung der Geschichte des KZ mit den wirtschaftlich begründeten Interessen der Stadt Hamburg.

Termin: Do, 8. August 2019 um 13:00

Ort: Gedenkstätte Neuengamme, Jean-Dolidier-Weg 75, Neuengamme

Treff: 12.00 Uhr, ZOB Bergedorf, Abfahrtbereich H, 12.22 Uhr gemeinsame Weiterfahrt mit Bus 327

Kosten: € 6,– Eintritt und Führung

InitiatorIn: Mitglied Bärbel Andersohn

Teilnehmer: min. 10 / max. 20 zum Stichtag: 30.07.

Anmeldung: ab 03.07. bei NEW GENERATION [3518]